Quergedacht !


Wir erhoffen uns viel!

 

Wir erhoffen uns viel“, sagte die Frau zu mir am Telefon, kurz bevor sie an einer großen Konferenz teilnehmen wollte.

 

Der Satz klang nach in mir. Ich werde auch Teilnehmerin bei dieser Konferenz sein. Doch erhoffe ich mir viel davon? Und wenn nicht, was genau erhoffe ich mir davon? Wer den Weg nicht kennt, kann das Ziel nicht finden…oder doch?

 

Nun beginnt eine spannende Suche in mir. Ich will es wissen!

 

Also fange ich an zu buchstabieren.

 

Was erhoffe ich mir?

 

Ach ja, Wünsche habe ich viele. Aber für welche bin ich bereit, auch den Preis, den ihre Umsetzung erfordert, zu zahlen? Was ist mir so wertvoll, dass ich mich auf die Suche begebe oder auf den Weg mache? Und wird mich die Veranstaltung weiter bringen, um ans Ziel meiner Träume zu kommen?

 

Manche Wünsche kann ich auch gar nicht so genau benennen. Irgendwie bin ich unzufrieden. Irgendwas passt nicht, aber was genau es ist, wonach ich Sehnsucht habe, weiß ich nicht.

 

Diese Frau scheint mir ja einiges voraus zu haben, denn sie scheint zu wissen, was sie will… Ich dagegen fahre zu der Konferenz, weil sie gerade so bequem vor der Haustür stattfindet. Erhoffe ich mir „nur“ eine nette Abwechslung vom Alltag? Schöne Begegnungen? Ein inspirierendes Programm? Und ist das „viel“?

 

So steht sie da, die Frage: Ist diese Veranstaltung überhaupt das Richtige, um mich weiter zu bringen?

 

Der zweite Buchstabe: erhoffen

 

Wie geht das eigentlich, etwas erhoffen?

 

Ist „er-hoffen“ ein bisschen so wie „er-warten?“ frage ich mich? Er-warten heißt ja, ich will warten auf das Handeln Anderer und so meinem Ziel näher kommen. Andere sollen machen, andere sollen umdenken, andere sollen…Ich bin immerhin bereit, Geduld aufzubringen bis sie so weit sind. Ist das nicht genug?

 

Oder heißt das, an etwas glauben? Mit Zuversicht daran festhalten? Etwas für wahrscheinlich halten und sein Eintreffen als gewiss betrachten? Etwas tun, weil man davon überzeugt ist, dass es dem Ziel näher bringt? Ja, so in etwa muss es wohl sein, das könnte dann wiederum doch bedeuten, dass ich aktiv werden muss – nur eben in die richtige Richtung. Ein Zug nach Hamburg wird mich nicht nach München bringen.

 

Und da ist sie wieder, die Frage: Ist diese Konferenz im Moment das Richtige für mich…?

 

Der dritte Buchstabe: wir

 

Wir erhoffen uns viel. Wir – vielleicht ist das der Schlüssel zum „Viel“? Wenn jeder ein kleines Stück erhofft, kann am Ende doch auch was „Großes“ und „Viel“ erträumt und erhofft werden. Es kann tatsächlich sein, dass ich gar nicht alleine das Ziel meiner Hoffnung benennen und verfolgen muss. Das klingt gut und nimmt mir eine Last ab. 

 

Ich lasse die Frage wieder los.

 

Die Konferenz ist vorbei. Sie war gut, hat wertvolle Impulse geliefert, schöne Begegnungen ermöglicht, Beziehungen vertieft, meinen Glauben gestärkt, die Perspektiven erweitert und mich zum Staunen gebracht. Das ist doch prima.

 

Irgendwas werde ich schon erhofft haben. Gott weiß darum und ich vielleicht auch irgendwann, denn: „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden“ schreibt er in der Bibel. Und Hoffnung bleibt bestehen – genau wie der Glaube und die Liebe. Von diesem Satz erhoffe ich mir viel! Das weiß ich immerhin…

 

(c) Petra Koch 2018

 

 

 



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