Quergedacht !


Kreuz und quer durchs Leben

 

Es gibt sie, die Zeiten, in denen alles kaputt geht: die Brille, der Akku vom Laptop und das Immunsystem hat auch einen Knacks. Das alles an einem Morgen. Plötzlich läuft nichts mehr. Der Plan für den Tag wird außer Kraft gesetzt und von jetzt auf gleich ist alles zu viel, denn: Wo fängt man da nur an?

 

Es rattern eben die Motoren und man muss irgendwie die Kontrolle behalten und alles unter einen Hut bekommen. Alles schaffen. Bewältigen. Angehen. Abarbeiten. Rennen, laufen, hetzen. Wie ätzend.

 

Was ist denn nun das Wichtigste?

 

Ja, das ist es doch, was man als Erwachsener jetzt zu tun hat: losgehen und die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen. Und ich bin überzeugt, das ist gut und tut sogar meinem Selbstbewusstsein gut, denn auf diesen Weg kann ich mich als selbst-wirksam erleben.

 

Dennoch ist die Gefahr immens groß, dass man sich  gott- und kopflos ins Erledigen und Abarbeiten stürzt - und sich von der Angst steuern lässt. Es scheint normal, die Dinge anzugehen, das heißt: einen neuen Akku besorgen, dann gleich noch  beim Optiker vorbei und hoffen, dass man noch vor Ende der Sprechzeit im Wartezimmer des Hausarztes sitzen kann, dann noch zur Apotheke und und und…

 

Die Angst wird zum Motor und es fühlt sich gut an, ihr nach zugeben und freien Lauf zu lassen. Aber dennoch erlebe ich, dass an dieser Stelle ein Stopp-Schild richtig gut ist! Stopp! Halt mal an! Denk mal nach. Geh mal in die Stille!

 

Als vor kurzem diese drei Hindernisse an einem Morgen aufgetaucht sind, habe ich gemerkt, dass ich wie ferngesteuert loslaufe und ich bin froh, dass mir plötzlich der Stopp-Schild-Gedanke in den Kopf kam:

Petra, du willst doch à la kreuz+quer leben! Du willst doch mit Gott leben. Gott und dein Glaube sollen dich doch steuern und nicht deine Angst. Das hast du doch selbst entschieden, dass du von der Liebe regiert werden willst und von diesem Geist der Kraft und der Selbstbeherrschung und der Besonnenheit. Was heißt es denn, heute in diesem Alltagschaos? Halt mal an, komm runter und wende dich Gott zu mit deinen Sorgen.

 

Und dann merkte ich: vielleicht ist es ja so, dass gerade eine Offline-Zeit für mich das Beste ist. Laptop aus, Salbeitee, Ruhe ohne Buch, deswegen: Akku kaputt, Halsweh und verschwommene Sicht. Dann heißt es, die inneren Augen öffnen und eintauchen in Gottes Welt und Sichtweise. Das könnte doch sein. Vielleicht hat Gott Sehnsucht nach mir und dies ist der einzige Weg, auf dem er mich wieder zu fassen kriegt und bremsen kann?

 

Naja, diese Ruhezeit hat jedenfalls geholfen, die Aufgaben zu sortieren und gelassen und nacheinander anzugehen. Meine eigentlichen Pläne konnte ich loslassen und fröhlich in den Tag gehen trotz der Stolpersteinchen.

 

Mit Gott ins Querformat meines Lebens – was für eine wohltuende, entspannende Leichtigkeit! Der Laptop ließ sich später übrigens wieder problemlos laden. Er hatte bestimmt nur einen schlechten Tag…oder so?!?

  

 

 Petra Koch (c) 2018



Ganz bequem auf dem Tandem?!?

 

 

Tandem fahren wollte ich schon immer mal. Und so war es ein besonderes Geschenk, als ich kürzlich eine Probefahrt auf einem Tandem geschenkt bekam. Also rauf auf den Sattel und ausprobieren wie sich die Reise als unzertrennliches Gespann anfühlt!

 

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Wir erhoffen uns viel!

 

Wir erhoffen uns viel“, sagte die Frau zu mir am Telefon, kurz bevor sie an einer großen Konferenz teilnehmen wollte.

 

Der Satz klang nach in mir. Ich werde auch Teilnehmerin bei dieser Konferenz sein. Doch erhoffe ich mir viel davon? Und wenn nicht, was genau erhoffe ich mir davon? Wer den Weg nicht kennt, kann das Ziel nicht finden…oder doch?

 

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Sommer-Burger mit Pommes und Liebe

 

Freitagabend und sommerliche Temperaturen – ab an den See mit Sonnenbrille und guter Laune! Weekend-Status. Wir haben heute sturmfrei, denn unsere (fast) erwachsenen Mitbewohner vergnügen sich auf ihre Art und Weise.
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Fertig mit der Welt!

 

Das sagt die junge Mutter, die die Nacht mit einem zahnenden Baby auf dem Arm verbracht hat. Das sagt der Mann, der völlig unerwartet von seiner Frau verlassen wurde und dann auch noch die Kündigung seiner Arbeitsstelle im Briefkasten findet.

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Eisige Zeiten

 

Richtig kalt ist es! Raureif auf Bäumen und Büschen trotz klarem Wintersonnenschein. Und: vereiste Autoscheiben!?! Was macht man dagegen?

 

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Stolpersteine?!

 

Diese Art von Mauern gibt es jede Menge an der Westküste Irlands. Sie wurden nicht gebaut, weil die Schafbauern ihre Weiden abgrenzen wollten.

 

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Osterglocken

 

Ein amerikanischer Freund ist zu Besuch in Deutschland. Wir treffen uns in einer Stadt, um den Tag miteinander zu verbringen. Freudiges Begegnen an der vereinbarten Autobahnraststätte. Cappuccino-Genuss und gegenseitiges Erzählen von all dem, was sich mit einer Email nicht sagen lässt.

  

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Liebe, die loslassen kann

 

Er hatte einen Auftrag. Den verfolgte er, Tag für Tag.

Er suchte immer wieder neu die Verbindung mit Gott. Wahrscheinlich nicht nur, um Führung und Unterstützung  von ihm zu erhalten, aber vielleicht sind sie ihm dennoch dadurch zugefallen. Führung und Wegweisung und Orientierung, damit er jeden Tag neu versteht, wie er seinen Auftrag erfüllen kann.

 

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Idylle nach Psalm 91

 

Es ist ein Platz vorbereitet,

liebevoll gestaltet zum Wohlfühlen.

Ein Ruheort für Stunden der Entspannung und Erholung vom wilden Leben.

 

 

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